Grundlagen

Gekeimter Weizen nach 96 Stunden

Während der Keimung werden in Samen Reservestoffe mobilisiert - Enzyme wandeln Stärke in Zucker um, zerlegen Proteine zu Aminosäuren, Fette zu Fettsäuren. Und der Gehalt vieler Vitamine steigt stark an.


Ideal für die Fütterung ist Getreide, das vier Tage keimen konnte: Nach vier Tagen haben wir in den keimenden Körnern hohe Gehalte an Inhaltsstoffen, die für Tiere wichtig sind.

Dieses Getreide kann zweimal am Tag frisch verfüttert werden.

Unser Keimprozess

Automatische Steuerung von Keimung und Fütterung

Wir haben das Keimrad als rotierende Trommel konstruiert - als Trommel mit acht
Kammern. Jeden Tag können zwei Kammern mit gekeimtem Getreide entleert werden.

Unsere Standardkeimdauer ist 96 Stunden - die kann aber je nach Keimgut variiert werden.
Beliebig verändern lassen sich auch die Bewässerungs-, Quell- und Bewegungszeiten des
Keimrades.

Mit dem Keimrad wird 100% biologische Fütterung möglich

Durch die Inhaltsstoffe im keimenden Getreide brauchen Sie keine künstlich hergestellten Aminosäuren zu füttern

und können auf Eiweiß aus fraglicher Herkunft verzichten. - Sie füttern mit heimischen Rohstoffen.

Das eigene Getreide verwenden

Werden Sie ihr eigener Futter-Lieferant: Mit Keimgetreide sind sie weniger abhängig von schwankenden - und eher steigenden -

Futtermittelpreisen.

Ihr Getreide gewinnt durch die Keimung an Wert.

Gut für die Tiergesundheit

Vitamine und Enzyme, die aus der Natur kommen, werden von Tieren meist besser verwertet als künstlich hergestellte.

Keimgetreide hilft gerade Hühnern mit ihrem relativ einfach gebauten Magen-Darm-System die Nahrung besser zu verwerten.

Hohe Leistung - und es schmeckt

Legehennen, Masthühner und Junghennen lieben Keimgetreide.

Und sie bringen dabei ebenso gute

Leistungen wie bei guter konventioneller Fütterung. Und das bei deutlich geringeren Futterkosten.

Gut fürs Klima und den Boden

Keimlinge aus heimischem Getreide helfen den CO2-Ausstoß zu reduzieren - verglichen mit Soja aus Übersee.

Enzyme in den Keimlingen helfen den Tieren Phosphat besser zu verwerten - und verringern die Phosphatbelastung im Boden.