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Es keimt lang in Kalifornien

Sprouting ist seit vielen Jahre ein Thema in den USA - Getreide in großen Wannen keimen und wachsen lassen. Dieses wheat grass ist gut für Kühe, für Geflügel aber weniger.

 

Jetzt loben die Leute von Simply Country in Grass Valley unser Keimrad 100:
"Haben Sie sich immer schon ein einfaches Keim-System gewünscht nur für Geflügel? Wir haben es - Keimrad 100. Dieses Keimgerät ist extrem einfach zu bedienen und keimt genau richtig für Hühner.

 

Anders als bei unseren Weizensprossen, die sechs Tage lang wachsen, keimt das Getreide hier kürzer. Die Forschung hat gezeigt, dass das ideal ist für Geflügel."

 

Hier gibts mehr Infos zu den Keimsystemen von Simply Country

Es keimt in Weihenstephan

Das überarbeitete Keimrad 100 in Weihenstephan

In Bayern sollen Eiweiß-Futtermittel für die ökologische Tierhaltung in Zukunft grundsätzlich aus heimischem Anbau kommen.

An der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Weihenstephan bei Freising werden jetzt Getreide- und Leguminosenkeimlinge in der Öko-
Geflügelmast getestet - im Labor und in systematischen Fütterungsversuchen. Im Bild Sabine Obermaier vom Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz, mit ihren Mitarbeitern. Sie leitet das Projekt zusammen mit Dr. Klaus Damme vom Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügel- und Kleintierhaltung Kitzingen.

Mehr dazu hier


Gut gekeimt beim Bio-Bäcker

"Wir wollen zurück zur Natur", sagt Franz Pöcherstorfer, Produktionsleiter am Mauracher Hof in Sarleinsbach. Fünfundsechzig Menschen arbeiten in der Bio-Hofbäckerei - vermahlen das Getreide unmittelbar vor der Verarbeitung am Hof, bereiten den eigenen Sauerteig, arbeiten mit Wildhefestämmen, anstatt mit Reinzuchthefen und bereiten täglich bis zu achtzig verschiedene Teige zu. Das Brot vom Mauracher Hof finden Sie in Bio- und Bauernläden von München bis Wien.

Kein Wunder, dass auch das gekeimte Getreide fürs Brot aus eigener Erzeugung sein soll. Mit dem Keimrad 100 geht das jetzt automatisch und in hoher Qualität. Gekeimtes Getreide finden Sie beim Mauracher zum Beispiel im Essener Brot und im Dinkelweckerl.

Die Bio-Hofbäckerei können Sie auch bei Führungen erleben - von der Mühle bis zum Backofen.


Bio-Hendl vom Weinberg

Stefan Edlinger-Holzinger ist in Schlierbach im oberösterreichischen Kremstal daheim. Hier heroben am Prenningerhof lagen bis ins 18. Jahrhundert ausgedehnte Weingärten.

Heute wachsen hier Bio-Masthendl heran. Die bekommen im Alter von gut drei Wochen das erste Keimgetreide. Die Hühner fressen es sehr gern, sind gesund und robust.

Das gekeimte Getreide ist auch gut für die Fleischqualität. Stefan Edlinger sieht es beim Zerlegen der Hühner.


Zu kaufen gibt es die Bio-Hendl vom Weinberg im BioBauernladen Kremstal in Kirchdorf und am Bauernmarkt in Schlierbach.

Gehts noch besser ?

Den Bio-Freilandschweinen am Gleinkersee bei Spital am Pyhrn fehlts an gar nichts - die können wählen zwischen Wiese und Wald und einer Hütte, die mit Stroh eingestreut ist. Die Weide teilen sich Schwäbisch-Hällische-, Mangalitza- und Turopolje-Schweine. Um die Tiere kümmern sich die Wirtsleute vom Seebauer -
Gunda und Klaus Dutzler - und Fleischermeister Heinz Schmeissl. Der ist dann auch für die Veredelung zuständig.
Im Herbst gabs für die "Gleinkersau" gekeimtes Getreide - Roggen aus dem Keimrad. Damit soll der Speck besonders kernig werden.
Turopolje-Speck, Leberwurst, Blutwurst, Extrawurst, Chilli-, Grammel- und Kräuterschmalz und etliches mehr gibts beim Seebauer und am Biobauernmarkt auf der Freyung, 1010 Wien.

Hier keimt ein Kreislauf

Im obersten Waldviertel fallen im Jahr 450 bis 500 mm Niederschlag. Recht wenig für Mais
doch genug für Getreide.
Die landwirtschaftliche Struktur wandelt sich rasch: Kaum noch Vollerwerbsbetriebe, kaum
mehr Veredelung. Wer übrig bleibt will wachsen um jeden Preis.
Die Familie Prandt-Stritzko macht nicht mehr mit beim Preiskampf: Der Hof wächst nicht in
der Fläche, er wächst um einen Hühnerstall: ein Stall mit Bodenhaltung und Wintergarten -
und einem Keimrad.
Hier wird das eigene Getreide veredelt.


Wie schön es rund um Langau ist, das erleben Sie auf einer Fahrt mit dem Reblaus-Express
oder am Bergwerkssee - einem Braunkohle-Tagbau, der geflutet worden ist. Und der
Nationalpark Thayatal/Podyji ist auch nicht weit weg.


Ein Keimrad in der Schule

Seit genau hundertfünzig Jahren gibt es die Landwirtschaftliche Fachschule Alt-Grottenhof am Grazer Stadtrand.
In der Bäckerei der Schule verarbeitet Dipl. Päd. Ing. Maria Friess mit ihren Schülerinnen und Schülern auch
gekeimtes Getreide - aus dem Keimrad.
Zu kaufen gibts die Brote - und vieles mehr im schuleigenen Hofladen: Nach den Ferien wieder im September -
Dienstag und Donnerstag von 14.30 bis 17 Uhr.

Mehr Infos unter www.grottenhof.at

Gut gekeimt am Nudelhof

Zwanzig Jahre Erfahrung hat die Familie Zehetner in Wolfern mit der Nudelproduktion am eigenen Hof.

Seit dem Frühjahr 2013 werden die hauseigenen Hühner mit Keimgetreide gefüttert.
In die Nudeln kommen tagesfrische Eier, Hartweizengrieß bester Qualität, Dinkel aus eigenem Anbau, Kräuter je nach Jahreszeit vom Bauerngartl, Tomaten oder Spinat als natürlicher Farbstoff, keine Konservierungsmittel.
Die Nudeln gibt es ab Hof und bei vielen Verkaufsstellen - von Rohrbach ganz im Norden bis nach Spittal an der Drau im Süden. Den Nudelhof Zehetner können Sie auch auf einer Exkursion besichtigen - mehr Infos unter www.nudelhof.at

Gut gekeimt im Waldviertel

Begonnen hat es mit roten Fleischhauer-Kisten: In denen hat Erwin Maurits zum ersten Mal Weizen gekeimt. Und wenn er versucht hat, das Getreide in die Futterbahn zu füllen, haben ihm die Hennen den Großteil der gekeimten Körner schon von der Schaufel gepickt. Ein Zeichen dafür, dass Keimgetreide hervorragend schmeckt.

Keimgetreide macht Sinn – davon ist Maurits schon lang überzeugt: wirtschaftlich und von der Tiergesundheit her. Jetzt erleichtert ihm ein Keimrad 3000 die Arbeit – in einem Stall für Legehennen.

Erwin Maurits ist in Kautzen daheim, im nördlichsten Eck des Waldviertels. - In Niederösterreich ist er der erste Betrieb mit einem Keimrad.

Neues vom Zammer Sonntagshendl

Thomas Walser ist Unternehmer und Bauer: Er leitet als Geschäftsführer den Gastronomie-Großhandel "Der Grissemann" in Zams in Tirol - seit zehn Jahren mit einem eigenen EU-Schlachthof.
Walser arbeitet zusammen mit regionalen Sennereien, er vermarktet das Pitztaler Berglamm - und er und seine Frau Silvia bewirtschaften den Walserhof in Zams - einen Hof mit Rindern, mit Alpakas - und mit Bio-Masthühnern.

Das Zammer Sonntagshendl, das am Walserhof aufwächst, ist mehr als ein gewöhnliches Biohuhn:
Sonntagshendl sind Hühner einer langsam wachsenden Biorasse.
Der Platz im Stall, im Wintergarten, im Grünauslauf und in den Sandbädern ist deutlich großzügiger als in den Bio-Richtlinien vorgegeben.
Gefüttert werden die Zammer Sonntagshendl zu einem großen Teil mit gekeimtem Weizen aus dem Tiroler Oberland - zum Teil aus eigenem Anbau in Zams, zum Teil aus Vertragsanbau in Mils.
Eingestreut sind die Ställe mit eigenem Stroh, bei den Jungtieren mit Zirbenholzspänen aus der Region.
Die Philosophie insgesamt: Achtung vor den Tieren. Und kürzestmögliche Wege zwischen Anbau des Futtergetreides, Haltung der Tiere, Schlachtung und Vermarktung - das bringt höchste Qualität und hilft der Umwelt.


Mehr zum Zammer Sonntagshendl unter www.sonntagshendl.at

Im Kärntner Lavanttal

Herbert Taudes, Biobauer in St. Georgen im Lavanttal

Herbert Taudes ist Biobauer in St. Georgen im Lavanttal (Kärnten). Er hat seine eigenen
Versuche unternommen mit Keimgetreide. Mit der Wirkung des Keimgetreides war er sehr zufrieden, mit seinem Keimgerät - einer Mischmaschine - weniger.

Jetzt werden seine dreitausend Bio-Legehennen automatisch gefüttert - mit dem Keimrad.

In Schlierbach in Oberösterreich

Mag. Martin Tragler ist Biobauer in Schlierbach und war Obmann des Biobauernverbandes BIO
AUSTRIA in Oberösterreich. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Martins Vater Alois ist überzeugt, dass Keimgetreide auch bei Rindern und Schweinen gute Ergebnisse bringt.
Beim "Gütlbauer" versorgt ein Keimrad den Stall mit zweitausend Bio-Legehennen.

IN KREMSMÜNSTER

Manfred Söllradl, Landwirt in Kremsmünster und Geschäftsführer der Eiermacher GmbH hat das Keimrad entwickelt. Auf seinem Bio-Hof in der Kölberhub füttert Söllradl 3000 Elterntiere mit gekeimtem Weizen, Mais und Soja. - Getreide und Bohnen stammen zum Großteil von den eigenen Feldern.